151: Cupertino, wir haben ein Problem

Themen in dieser Ausgabe:

  • Brief von Tim, Teil 2: Apple und die sinkenden Umsätze
  • Qualcomm setzt sich durch: Verkaufsverbot für bestimmte iPhones
  • CES: iTunes kommt auf Samsung & andere Smart-TVs
  • Umfrage der Woche
  • Zuschriften unserer Hörer

Links zur Sendung:

 

One Comments

  • Doktor

    13. Januar 2019

    Zum Thema Live-TV möchte ich folgenden Gedanken beisteuern: die von euch genannten Gründe, das Live-TV zu „hassen“ sind nachvollziehbar, allerdings schon wieder so populär in Techie-Kreisen, dass zumindest ich mich schon länger frage, warum überhaupt noch offenbar so viele einschalten. Meine Vermutung: das passive Live-Schauen bleibt unabhängig von neuen Möglichkeiten der Individualisierung beliebt, weil es im Unterschied zu den von euch genannten Streaming-Angeboten eben passiv zu konsumieren ist. Das klingt zunächst banal und vllt. für die meisten von uns nicht zutreffend, aber ich vermute, dass es immer noch viele Leute gibt, die sich in manchen Situationen einfach berieseln lassen möchten und allein das aktive Entscheiden-Müssen beim Streaming-Angebot manchmal dagegen spricht. Ähnliches kann man ja auch beim Radio beobachten. Menschen wollen unterhalten werden, passiv, ohne etwas auszuwählen und man lässt sich gern überraschen. Der Live-Effekt, etwas gerade gesehen oder gehört zu haben, was anderen im selben Moment auch so gehen könnte, stellt halt vermutlich einen Reiz für sich ganz allein dar. “Im Radio kommt gerade xy” ist halt potentiell spannender und verbindender als “ich habe für mich gerade festgestellt, dass Spotify auch xy im Angebot hat”. Persönlich kann ich das auch in manchen Situationen selbst bestätigen. Meine Frau zappt z.B. abends auf der Couch beim “halbe Stunde-Entspannen-Wollen” oft auch lieber (erfolglos) durch die Kanäle in der Hoffnung, dass sie irgendetwas anspricht, als endlich mal wieder eine der Netflix-Serien anzufangen, die ich ihr schon länger wärmstens empfehle. Kann ich mir oft auch nur mit dem o.g. erklären 😉 Daran, dass es an meinn Empfehlungen liegt, möchte ich dagegen (noch immer) nicht glauben.

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