Apple will ein Urteil des UK Competition Appeal Tribunal anfechten, das dem Konzern wegen überhöhter App Store-Gebühren eine Entschädigung von 1,5 Mrd. Pfund auferlegt.
- Apple hat beim britischen Court of Appeal Berufung gegen ein Kartellurteil in Höhe von 1,5 Mrd. Pfund (ca. 1,76 Mrd. Dollar) eingelegt.
- Das UK Competition Appeal Tribunal (CAT) hatte im Oktober 2025 entschieden, dass Apple zwischen 2015 und 2024 seine marktbeherrschende Stellung missbraucht und überhöhte Provisionen von bis zu 30% im App Store verlangt habe.
- Das Tribunal schätzte den entstandenen Schaden für Verbraucher auf 1,5 Mrd. Pfund und geht davon aus, dass angemessene Provisionen bei etwa 17,5% für App-Verkäufe und 10% für In-App-Käufe gelegen hätten.
- Die Sammelklage wurde im Namen von rund 36 Millionen britischen Verbrauchern erhoben, die im genannten Zeitraum Käufe im App Store getätigt haben.
- Apple hatte zunächst beim CAT um Erlaubnis zur Berufung gebeten, was im November abgelehnt wurde. Nun wendet sich das Unternehmen direkt an den Court of Appeal.
- Apple bestreitet die Grundlage des Urteils und argumentiert, das Tribunal habe die App-Ökonomie fehlerhaft bewertet. Das Unternehmen verweist auf reduzierte Provisionen für die meisten Entwickler und einen sicheren Marktplatz.
- Wird die Berufung abgewiesen, soll die Entschädigungssumme unter den berechtigten Verbrauchern verteilt werden.
Quelle: MacRumors
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von KI erstellt.

