Brasilianische Behörden nutzten iCloud-Backups, um ein komplexes Geldwäsche-Netzwerk mit Influencern und Musikern aufzudecken. Apple kooperiert bei Strafverfolgung, lehnt aber Sicherheits-Backdoors ab.
- Brasilianische Bundespolizei deckte mithilfe eines iCloud-Backups einen Geldwäsche-Ring im Umfang von über 320 Millionen US-Dollar auf.
- Die Ermittler fanden die Beweise im iCloud-Backup eines Buchhalters, nachdem dieser im Zuge einer anderen Ermittlung festgenommen wurde.
- Das Backup enthielt Bankauszüge, Verträge, Gespräche und Unternehmensdokumente, die Verbindungen zwischen Briefkastenfirmen, Influencern und Künstlern offenlegten.
- Unter den Festgenommenen sind die Musiker MC Ryan SP und MC Poze do Rodo sowie die Influencer Raphael Sousa Oliveira und Chrys Dias.
- Apple stellt iCloud-Service-Schlüssel für Strafverfolgungsbehörden bereit, wenn ein gerichtlicher Beschluss vorliegt, weigert sich aber, Sicherheits-Backdoors in Hardware zu implementieren.
- Die FBI äußerte 2022 „tiefe Besorgnis“ über Apples „Advanced Data Protection“, da Ende-zu-Ende-Verschlüsselung Ermittlungen behindere.
- Im Vereinigten Königreich schaltete Apple „Advanced Data Protection“ ab, anstatt einer Forderung nach einem Verschlüsselungs-Backdoor nachzukommen.
Quelle: AppleInsider
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von KI erstellt.

