Laut Reuters-Berichten arbeitet Polen an einem Gesetzentwurf, der ausländische Digitalkonzerne besteuern soll, was zu Spannungen mit den USA führen könnte.
- Polens Digitalministerium plant eine sogenannte „Ausgleichssteuer“ auf bestimmte digitale Dienstleistungen mit einer Höhe von bis zu 3 Prozent des Umsatzes.
- Betroffen wären laut dem Gesetzentwurf Dienste wie gezielte Werbung, mehrseitige digitale Plattformen (z.B. Marktplätze) und der Verkauf von Nutzerdaten.
- Der polnische Vizepremier und Digitalminister Krzysztof Gawkowski begründet den Vorstoß mit einer Wettbewerbsverzerrung zuungunsten inländischer Unternehmen.
- Der US-Botschafter in Polen, Tom Rose, kritisierte den Plan scharf und nannte ihn eine „selbstzerstörerische Steuer“.
- Die Steuer würde nur für Unternehmen mit einem globalen Umsatz von über 1 Milliarde Euro und einem polnischen Umsatz von über 25 Millionen Zloty (ca. 5,8 Mio. Euro) gelten.
- Potenziell betroffen wären Apple-Dienste wie der App Store, Apple TV+, Apple Music, Apple Books, Podcasts und die Werbebranche.
- Der Gesetzentwurf enthält auch breite Ausnahmen, sodass Apple argumentieren könnte, dass einige Dienste nicht darunterfallen.
- Apple hat sich zu dem Entwurf bisher nicht öffentlich geäußert.
Quelle: 9to5Mac
Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von KI erstellt.

