Möglicher Datenverlust bei Touchbar-Modellen

Möglicher Datenverlust bei Touchbar-Modellen

Frag die Profis – Die Hörer-CommunityKategorie: MacMöglicher Datenverlust bei Touchbar-Modellen
Marcus fragte vor 6 Jahren
Hallo, mich interessiert wie es mit der Haltbarkeit der Daten auf dem neuen Macbook bestellt ist? Die SSD ist ja bei den Touchbar-Modellen nicht austauschbar und fest installiert. Es lässt sich also nichts austauschen oder herausnehmen. Wie sieht es dann aus, falls das MBP mal defekt sein sollte, komme ich dann überhaupt an meine Daten auf der SSD? Ich habe ein bisschen Bedenken mir so ein Modell zu kaufen, da es für mich nicht klar  ist, wie lange die neuen MBP halten und ob die Daten im Falle eines Defekts überhaupt noch irgendwie verfügbar sind? beste Grüße
8 Antworten
O.R. antwortete vor 6 Jahren
Hallo Marcus, ich kann leider nicht wirklich bewerten ob jetzt im MacBook Pro mit Touchbar eine besonders hochwertige und langlebige SSD verwendete wurde, aber 2 Punkte zu deiner Frage hätte ich schon. Hoffe das hilft ein wenig bei der Entscheidung weiter. 1. Klingt vielleicht plakativ, aber das Problem mit möglichen Datenverlust lässt sich auf nahezu null reduzieren. Zauberwort Backup. Gönn dir einfach ein kleines NAS dazu, z.b. eine DiscStation von Synology. Funktioniert super mit dem in macOS integrierten automatischen Backuptool TimeMachine. Damit reduzierst du zumindest im schlimmsten Fall einen Datenverlust. Egal ob durch Ausfall SSD oder Diebstahl oder Kaffee über dem Notebook mit Kurzschluss oder was auch immer. ;-) 2. mach dir keine zu großen Sorgen über die Langlebigkeit einer SSD. Hatte vor einiger Zeit einen tollen Artikel auf heise.de über die Langlebigkeit von SSDs im allgemeinen gelesen. Hab den Artikel rausgesucht. Leider ist er nur teilweise gratis zu lesen, aber Fazit war: die halten im Privatbereich mehr als lang genug. Vermutlich länger als bis du ein neueres MacBook kaufst. Allgemein schien laut dem Artikel die Haltbarkeit besser als der Ruf von SSDs zu sein. Es waren auf jedem Fall sogar die Tester überrascht.  Kauf dir das MacBook, es macht wirklich Spaß es zu nutzen :-) hier noch zur Vollständigkeit der Link zu dem erwähntem Artikel: https://m.heise.de/newsticker/meldung/SSDs-im-Stresstest-mit-ueberraschenden-Ergebnissen-3580824.html?wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F&wt_t=1486401344887
Tom antwortete vor 6 Jahren
Also ich hab hier ein MacBook Air von 2010 und konnte noch keine SSD-bedingten Ausfälle feststellen. Im Endeffekt hängt die Haltbarkeit von der Gesamtmenge an gelesenen und geschriebenen Daten ab (mit dem Schwerpunkt auf Schreiben, glaub’ ich).   Soweit ich weiß, hat die Haltbarkeit auch noch enorm zugelegt seit den ersten SSDs.  
ob die Daten im Falle eines Defekts überhaupt noch irgendwie verfügbar sind?
  Wie O.R. schon gesagt hat: Wie bei jedem Computer, auch bei einem neuen MacBook kommst du um Backups nicht rum. Denn die langlebigste SSD nützt dir nichts, wenn das Ding in die Nordsee fällt.   – Tom
Marcus antwortete vor 6 Jahren
Herzlichen Dank für eure Antworten. Macht sicherlich Sinn immer ein Backup zu machen, klar. Ich hatte noch nie einen Mac und auch keinen Pc mit SSD. Hab diesbezüglich also noch keine Erfahrungswerte. Deshalb haben mir die Antworten schon geholfen. Vielleicht könntet Ihr ja noch kurz etwas zur Akkulaufzeit des 13 Zoll Modells mit Touchbar sagen. Bei normalen Gebrauch. Also Surfen, Mails, schreiben. Will das Gerät auch unterwegs nutzen. Wenn man damit natürlich Fotos bearbeitet und Filme schneidet sieht die Akkulaufzeit natürlich wieder anders aus.    Marcus
Tom antwortete vor 6 Jahren
Ich hab leider keins, aber hier ein ziemlich umfassender Test von notebookcheck.com.   – Tom
O.R. antwortete vor 6 Jahren
Hallo Marcus, zum Thema Akku kann ich tatsächlich sogar nicht nur pauschal wie zum Thema SSD (Backup, etc.) was sagen. Ich hab mein MacBook Pro 13 Zoll mit Touchbar jetzt gut 2 Monate. Und ich hatte subjektiv das Gefühl das der Akku des Vorgängers MacBook Pro Retina 13 Zoll besser war. Daher hab ich mich tatsächlich gestern hingesetzt und es detailliert ausprobiert. Ich kam auf nicht auf die von Apple angegebenen 10 Stunden beim surfen oder iTunes Filme schauen. Aber ich kam auf 7 Std. 44 Minuten bei unterschiedlichster Nutzung. Wobei 1 Std. 35 Minuten dieser 7 Std. 44 Minuten keine aktive Nutzung war. Im Detail kam ich auf:
  • Internet (Safari-Browser): 132 Minuten
  • Textverarbeitung (Word mit gelegentlichem Zugriff auf Cloud): 112 Minuten
  • iTunes (lokal Musik hören) 39 Minuten
  • Grafikbearbeitung (mit Pixelmator): 25 Minuten
  • Fotoarchivierung (mit Fotos App): 23 Minuten
  • iTunes (iPhone Synchronisation): 11 Minuten
  • keine aktive Nutzung bei eingeschaltetem Monitor: 40 Minuten
  • keine aktive Nutzung bei ausgeschaltetem Monitor: 55 Minuten
Ich finde das o.k. also 6 Stunden aktive Nutzung von Word, Internet, Musik und Grafikbearbeitung und zusätzlich etwa 1,5 Std. passive Nutzung ohne eigenes klicken. Für mich ist das in Ordnung, denn im Prinzip heißt es, ich komme mit meinen Anwendungsaktivitäten locker durch den Tag (auch ohne Laden). Trotzdem (wie erwähnt aber subjektiv) denke ich, das Vorgänger MacBook hielt länger durch. Testen kann ich das nicht mehr, da ich das alte Gerät verkauft habe. Ich kann dir aber das MacBook weiterhin echt empfehlen. Ich bin sehr zufrieden. War das vorher mit dem letzten Modell aber auch. Mich stört auch das mit den Schnittstellen (nur noch UBS Typ C) nicht. In den letzten 2 Monaten habe ich vielleicht 3x ein externes Gerät angesteckt. (dann aber leider mit einem USB Adapter). Bei mir schwingen da aber auch ein paar Dinge mit, die jetzt nicht im Benchmark stehen. Das ist vor allem das es mir einfach Spass macht das Gerät zu nutzen.  Wenn du noch nie einen Mac hattest, solltest du aber vielleicht vorher mal in einem Elektroladen um die Ecke ein wenig damit rumspielen. :-) Ich würde nie wieder einen normalen PC wollen. Aber ich kenne auch Kollegen und Freunde die es genau anders herum sehen. Am Ende ist es auch ein wenig Geschmacksache. Und da denke ich ist es gut wenn du vor der Anschaffung eines solchen hochpreisigen Gerätes einfach mal ein wenig damit rumspielst. :-)   Hier noch der Link falls du das mit dem Akku ausführlicher nachlesen willst. ( Link: https://an-apple-a-day.blog/2017/02/05/wie-gut-ist-der-akku-denn-jetzt/ )   lg Oli
Marcus antwortete vor 6 Jahren
Vielen herzlichen Dank für die engagierten Antworten aus dem Forum. Ich bin positiv überrascht  ?! Also angeschaut habe ich mir das Gerät schon mal. Vor allem die Tastatur, über die ja viel geschrieben wurde, habe ich ausprobiert. Ich fand sie überraschender Weise angenehm zum schreiben. Meine Befürchtung, dass ich damit möglicherweise nicht klarkommen würde, haben sich glücklicherweise nicht erfüllt. Ja, leider ist der Akku ja bei Touchbar-Modell etwas kleiner. Ich bin mir noch nicht sicher, inwiefern die Touchbar für mich wirklich einen Mehrwert darstellt. Aufgrund des besseren Prozessors würde ich vermutlich aber doch das Touchbar Modell gegenüber dem ohne vorziehen. Fingerabdrucksensor zum Entsperren finde ich auch ganz cool. Das Betriebssystem selbst kann man ja leider nicht ausführlich im Geschäft testen. Mir gefällt aber die Aufmachung sehr gut. Es wirkt sehr aufgeräumt und ist nett anzusehen. Ich vermute, dass man sich als Windows User trotzdem relativ schnell einarbeiten kann.   Beste Grüße  Marcus       
O.R. antwortete vor 6 Jahren
Deine Überlegungen und was du schreibst machen schon Sinn. Die Butterfly Tastatur hat mich nach etwas Umgewöhning auch positiv überrascht. Das Feature Touchbar (was ich unbedingt haben wollte - und jetzt köpfen mich vermutlich die beiden Inhaber dieses wirklich genialen Podcasts) nutze ich so gut wie nie. Nur wie du schreibst, den Fingerabdrucksensor. Aber das ist alles Geschmacksache denke ich. Bin gespannt wie du dich letztendlich entscheidest... lass es uns wissen. :-)
Marcus antwortete vor 6 Jahren
Ja, wenns soweit ist und ich mich entschieden habe, gebe ich gerne Rückmeldung.  Vielen Dank nochmal für das nützliche Feedback ?   Herzliche Grüße    Marcus 

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