45: Sprache entwickelt sich immer weiter

 

Themen in dieser Ausgabe:

  • Zehn Jahre iPhone
  • Samsung-Smartwatches unter iOS
  • Nachgebessert: Die MacBook Pro-Tests und Consumer Reports
  • Mit Durchblick: Arbeitet Apple mit Carl Zeiss an einer AR-Brille?
  • Swift-Erfinder Chris Lattner verlässt Apple
  • Zuschriften unserer Hörer

Links zur Sendung:

Das Video zur iPhone-Keynote 2007

2 Comments

  • Ari

    12. Januar 2017

    The Future is Wireless gilt auch für die Kamerawelt. Viele neue Cams bieten jetzt schon Wlan an, womit ein Cardreader oder Kabel überflüssig werden.

    Reply
    • ThomasD

      14. Januar 2017

      Aber nur mit kleinen Bilddaten. Schon ein 20-MB-Bild unter optimalen Bedingungen im Studio zu transferieren, das man es gleich beurteilen kann, wird zum Geduldspiel. Bis die Bilder transferiert sind, habe ich eine Karte schon zweimal mittels Kartenleser kopiert und das BackUp auch. Mit einem Kniff geht WLAN, wenn man ein JPG und ein RAW aufnimmt und dann nur das JPG per WLAN transferieren lässt. Deswegen nutzen Profis in der Regel kabelgebundenes Fotografieren im Studio, wenn Bilder gleich beurteilt werden müssen (am Kameradisplay ist das es nicht optimal möglich). Schick mal ein 60-MB-RAW-Bilder übers WLAN, da kannst Du in der Wartezeit nicht nur Kaffeekochen, sondern gleich ein ganzes Menü.

      Abgesehen davon: Hast Du schon mal längere Zeit mit angeschaltetem WLAN an der Kamera gearbeitet? Der Akku wird leergesaugt, da kannst Du fast zuschauen.

      Und selbst bei Reportageprofis, die für Zeitungen oder Agenturen arbeiten, die fertigen auch nur so große Dateien an, damit sie schnell kopiert und verarbeitet werden können. Bei Hochzeiten oder sonstige Reportagen braucht man für eine erste Sichtung nichts, als das Kameradisplay und kopiert am Ende wieder per Kartenleser oder WLAN (wenn der Akku noch durchhält). Ich kenne ehrlich gesagt niemanden, der seine Bilder so kopiert; Kartenleser sind einfach simpel und stabil.

      WLAN-Nutzung bei Kameras bringt auch ein anderes Problem mit sich: Zu Analogzeiten galten Bilder, die in einer abgeschlossenen Schublade liegen, als nicht zugänglich. Mit der Digitalisierung hat sich die rechtliche Beurteilung dahin geändert, dass eine Veröffentlichung bereits beim ersten Kopiervorgang von einer Speicherkarte auf einen ans Internet angebundenen Computer stattfindet (weil auch ohne Zutun des Benutzers Bilder gestohlen werden können). Seit Smartphones mit permanenter Internetanbindung zum Alltag gehören, steht das unberechtigte Fotografieren bereits unter Strafe (StGB 201a). Als Fotograf ohne WLAN-Kamera bin ich also noch besser aufgehoben.

      Reply

Schreibe einen Kommentar


Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen