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iPad Mini (2019) im Test: Eine Frage von Größe

Apple hat nach vier Jahren das iPad Mini erneuert. Mit dem kleinen Tablet gibt es jetzt so viel Auswahl wie noch nie. Die iPad-Verkäufe steigen weltweit an. Kein Wunder.

Aus der Rückschau wird einem oft einiges klarer. Als Apple im Jahr 2015 das erste iPad Pro im 10,5-Zoll-Format präsentierte, schien das ein richtiger Schritt zu sein. Einige Nutzer riefen länger schon nach größeren Bildschirmen. Wenig verwunderlich, dass just in jenem Jahr auch das für längere Zeit letzte iPad Mini erschien. Mit seinem 7,9-Zoll-Display passte es irgendwie nicht mehr so recht zum Größenrausch der Gadget-Hersteller.

Vier Jahre später wissen wir, dass die Entwicklungen des Jahres 2015 für Apple nicht so segensreich waren. Die Verkaufszahlen brachen weltweit ein, was sicherlich auch etwas damit zu tun hat, dass die Menschen Tablets länger nutzen als Smartphones. Aber gestiegene Preise und die neuen – die bisherigen Größen verdrängenden – Formate dürften auch eine Rolle gespielt haben

Eine neue iPad-Ordnung

Beginnend mit vergangenem Jahr hat Apple sein Tablet-Gefüge neu geordnet. Es gibt die nahezu rahmenlosen iPad Pros mit 11 und 12,9-Zoll-Display. Es gibt ein Einstiegs-iPad mit dem klassischen 9,7-Zoll-Format. Und seit diesem Frühjahr gibt es neue Versionen vom iPad Mini (7,9 Zoll) und vom iPad Air (10,5 Zoll). Kurzum: Für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel ist etwas dabei.

Die Anschlüsse des iPad Mini Rückseite des iPad Mini
Das iPad Mini sieht trotz der längeren Zeit ohne Aktualisierung wie sein Vorgänger aus. Es hat im Inneren und bei den Funktionen aber einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht, weil es viel aufgeholt hat, was Apple zwischenzeitlich in seine anderen Tablets eingebaut hat. Dazu zählt etwa die Unterstützung des Eingabestifts Apple Pencil. Die Kameras sind mit 8 (Rückseite) und 7 Megapixel Auflösung leistungsfähiger. Bemerkenswert ist das Display mit P3-Farbraum und True Tone, einer Technik, die das Bild farblich der Umgebung anpasst. Zudem setzt Apple jetzt auf die neue Laminierung des Displays, wodurch das Bild wie aufgedruckt aussieht. Beim früheren iPad Mini war ein kleiner Abstand zur Displayoberfläche zu erkennen.

Im Inneren verrichtet der A12 Bionic-Chip seinen Dienst. Er steckt auch in den aktuellen iPhones und ist mit 6 Kernen für den Prozessor und vier für die Grafikleistung. Damit gibt es – verkürzt gesagt – nichts im App Store, was auf diesem Gerät nicht geht. Und das sogar ziemlich gut. Nutzer, die nur gerne surfen, schreiben, mailen und hin und wieder mal ein Spiel spielen, müssen sich ohnehin schon seit längerem keine Gedanken mehr darüber machen, ob ein Smartphone oder Tablet performant genug ist.

Neuesten Standards entspricht das iPad Mini auch in Sachen Konnektivität. WLAN nach dem schnellen AC-Standard und Bluetooth 5.0 sind Standard. Gegen Aufpreis gibt es noch LTE-Mobilfunk mit elektronischer SIM-Karte, um auch Datentarife auf dem Gerät sofort buchen zu können.

Das iPad Mini

Mut zu (ein bisschen) Neuem

Wenn es etwas am Mini zu kritisieren gibt, dann, dass Apple nach vier Jahren Pause nicht radikalere Veränderungen am Design und Gehäuse vorgenommen hat. Einige hofften auf ein nahezu randloses Display – gepaart mit der kleinen Gehäusegröße wäre das eine Sensation gewesen. Allerdings auch eine, die den Preis nach oben katalpultiert hätte. Daraus folgend gibt es auch “nur” den runden Apple Pencil der ersten Generation, der via Lightninganschluss an der Unterseite des Geräts auflädt. Die beim iPad Pro eingesetzte zweite Generation, die kürzer ist, sich magnetisch ans Tablet anheftet und auch kabellos lädt, hätte ein anderes Gehäuse benötigt.

Eine weitere Folge ist der Einsatz des Fingerabdrucksensors Touch ID statt der Gesichtserkennung Face ID. Dies ist freilich eine Entscheidung, die sogar einige freuen dürfte, weil sich die Nutzerschaft munter in Anhänger der jeweiligen Techniken aufteilt.

Warum aber bleibt Apple so zurückhaltend bei der Weiterentwicklung? Die einfache Antwort: Weil Apple es kann. Der Tablet-Markt ist iPad-dominiert. Im Segment der Mini-iPads gibt es nichts Vergleichbares mit diesem Preis-Leistungs-Verhältnis. Deshalb war auch das Raunen jener so laut und anhaltend zu hören, die ein neues Mini forderten.

Für Vorbesitzer ein Must-Have

Lohnt sich der Kauf des iPad Mini der 5. Generation? Wer sein Vorgängermodell durch ein Neues ersetzen will, kann überhaupt nichts falsch machen. Vieles ist besser und an nichts von alledem, was neu ist, kann man sich reiben. Wer erstmals ein Tablet kaufen möchte, sollte sich genau überlegen, wofür er das Tablet benötigt. Der springende Punkt ist die Größe des Bildschirms. 7,9 Zoll hat seine Fans – sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich. Endlich ist der Kauf eines iPads in dieser Größenordnung nicht mehr mit Nachteilen bei der Leistung verbunden.

Über das neue iPad Mini haben wir in Apfelfunk 167 gesprochen:

Gut zu hören: Was die neuen AirPods besser können

Lohnt sich der Umstieg für Besitzer der ersten AirPods-Generation? Und wie schlagen sich die neuen Funktionen im Alltag? Die neuen AirPods im Apfelfunk-Test.

Am Anfang eine Liebeserklärung: Jahrelang habe ich mich mit vertüddelten Kabeln herumgeschlagen und geärgert. Vor allem dann, wenn es darum ging, ein kurzes YouTube-Video anzusehen oder schnell irgendwo hineinzuhören. Bei einigen Gelegenheiten habe ich sogar vergessen, was ich eigentlich wollte, bis das Setup zum Hören endlich soweit war.

Dann kamen die AirPods. Und schlagartig war dieses Problem aus der Welt geschafft. Kabellose In-Ear-Kopfhörer hatte ich auch schon vorher. Allerdings war das Modell, das ich besaß, zwischen den Ohrstücken mit einem Kabel verbunden. Folglich also wieder Kabelsalat. Bügelkopfhörer mit Funk sind indes eine tolle Sache für Zuhause oder für Reisen mit Gepäck. Aber gerade unterwegs – ohne große Tasche oder Rucksack – zog ich die minimale In-Ear-Variante vor. Anfängliche Skepsis, noch ein Produkt zu besitzen, das aufgeladen werden muss und dessen Akkus kaputt gehen können, wich bei den AirPods rasch der Freude, wie einfach und wohlklingend dieses Produkt daher kam. Apple at its best: It just works.

Die Messlatte ist hoch

Einzige optische Änderung bei den neuen AirPods: Die Leuchtdiode befindet sich jetzt außen.
Einzige optische Änderung bei den neuen AirPods: Die Leuchtdiode befindet sich jetzt außen.

Das vorausgeschickt, ist es unglaublich schwer, mit einer neuen AirPods-Generation ein ähnliches Aha-Erlebnis bei mir auszulösen. Um nicht zu sagen: Es ist kaum möglich. Das Problem des Kabels war zu groß, die Verbesserung zu deutlich, als dass eine evolutionäre Entwicklung ähnliche Begeisterung auflösen könnte. Die Fairness gebietet es also, den Maßstab nicht zu hoch anzulegen. Wenn ein Produkt zu gut ist, kann das für einen Hersteller auch eine Herausforderung in der Weiterentwicklung sein. Apples erste AirPods, die vor zweieinhalb Jahren vorgestellt wurden, legten die Messlatte für kabellose Kopfhörer im Vergleich zu den Mitbewerbern hoch.  Auch wenn der eine oder andere Akku von Vielnutzern der ersten Stunde langsam nachlässt, genügen die beiden Ohrhörer mit der markanten weißen Schatulle vielen immer noch.

Die zweite Generation, von Apple weiterhin einfach AirPods genannt, ändert grundsätzlich nichts an dem bisherigen Design und Konzept. Weiterhin brillieren die Ohrhörer damit, dass sie dem Nutzer das Entwirren von Kabeln ersparen, per Bluetooth mit Smartphones, Tablets und Computern verbunden  und die Ohrhörer durch Einlegen in die Ladeschatulle leicht aufgeladen werden können.

Neu ist die Möglichkeit, die Ladeschatulle selbst jetzt auch kabellos aufzuladen. Wer die neuen Ohrhörer mit kabellosem Ladecase erwirbt, zahlt dafür 50 Euro mehr als den Grundpreis von 179 Euro, also 229 Euro. Das kabellose Ladecase ist allerdings auch für die erste Generation nachträglich für 89 Euro erhältlich.

Zur Verwendung kommt zur Aufladung die verbreitete Qi-Technik. Die Schatulle wird einfach aufgelegt, eine Leuchtdiode auf der Vorderseite signalisiert kurz den Ladevorgang. Schade ist, dass der Ladestand nicht ohne Weiteres ersichtlich ist. Dafür muss das Case aufgeklappt werden, um zum Beispiel auf dem iPhone die entsprechende Anzeige zu erhalten. 

Weiterhin sind weder an den Ohrhörern noch in der Ladeschatulle die Akkus austauschbar. Aufgrund der ersten AirPods-Generation gibt es immerhin Erfahrungswerte, dass die kabellosen Kopfhörer je nach Nutzungssituation mehrere Jahre oder auch länger durchhalten. Bei den Ohrhörern ist es aufgrund der filigranen Technik zudem verständlich, dass Apple sich für ein geschlossenes System entschieden hat. Dennoch sind die AirPods aufgrund dieser Beschaffenheit eben nichts für die Ewigkeit. Gemessen an den Vorteilen ist das ein Preis, den ich gerne bereit bin, zu zahlen.

Es war einmal: AirPower

Bei vielen dürfte das kabellose Laden ein Problem lösen, das sie vorher nicht hatten. Wer die AirPods nicht exzessiv nutzt, dürfte das Case nur alle paar Tage in die Aufladung geben. Dafür ein Lightning-Kabel zu verwenden, ist alles andere als unzumutbar. Gleichwohl ist die Qi-Ladung als zusätzliche Alternative ein nettes Komfortmerkmal. Apple hatte seine eigene Ladematte AirPower im Sinn, als sie diese Möglichkeit schufen. Dies hätte auch den Kritikpunkt mit der Ladeanzeige gelöst, weil all das auf dem iPhone-Display erscheinen sollte. Nun ist AirPower mangels technischer Machbarkeit Geschichte und die kabellose AirPods-Aufladung wollte man offenbar deshalb nicht verwerfen. Zum Glück: Wer ein Ladepad zuhause hat oder unterwegs die Möglichkeit zur entsprechenden Aufladung vorfindet, kann diesen neuen Vorteil “mitnehmen”.

Neu ist auch ein verbesserter Chip in den winzig kleinen Ohrhörern. Die Eigenentwicklung namens H1 sorgt dafür, dass die AirPods jetzt  50 Prozent mehr Sprechdauer ermöglichen – durch eingebaute Mikrofone sind sie nämlich auch zum Telefonieren geeignet. Und sie verbinden sich spürbar schneller mit Geräten, was vor allem beim Wechsel  sehr angenehm auffällt. Wer die AirPods im ständigen Wechsel zwischen iPad, iPhone und Mac verwendet, wird diese Verbesserung lieben. Wer immer das gleiche Abspielgerät verwendet, spürt keinen großen Unterschied.

Hey, Siri!

Sprachassistentin Siri hört nun aufs Wort und lässt sich per „Hey Siri“ aktivieren. Vorher ging das nur durch dreifaches Antippen des Ohrhörers. Auch diese Verbesserung gefällt, wenngleich Siri nicht das vom iPhone bekannte  akustische Feedback gibt, dass sie zuhört. Nach einer Weile fragt sie jedoch, was der Nutzer möchte.

Last but not least: Die Tonqualität. Sie bleibt gewohnt gut. Mir scheint, Apple hat etwas mehr Lautstärke freigegeben. Bei den ersten AirPods gelangte ich trotz Maximallautstärke nie an die Schmerzgrenze, bei dieser Generation schon. Das kann allerdings auch ein subjektiver Eindruck sein – mangels Messtechnik konnte ich nicht verifizieren. Wer die ersten AirPods nicht kannte: Der Ton bewegt sich auf dem Niveau der Standard-In-Ear-Kopfhörer, die Apple dem iPhone beilegt. Bass-Freunde kommen hier nicht auf ihre Kosten, aber der Sound deckt nahezu alle Lebenslagen ab.

Fazit: AirPods 1.5

Unverändert bleibt der Sitz in den Ohren. Einige Nutzer klagen darüber, dass ihnen die AirPods beim Gehen herausfallen,  bei anderen entsteht ein Gefühl der Enge. Die Designer bei Apple bleiben bei ihrer Formel, die ein Gros der Käufer abdecken soll – und das ja augenscheinlich mit  Erfolg. Die AirPods sind ein Bestseller. Das werden sie nach dem Update wohl auch bleiben. Wer sie neu kauft, sollte gleich die aktuelle Generation kaufen. Besitzer der ersten Generation werden vermutlich erst umsteigen, wenn die alten Ohrhörer altersschwach geworden sind.  Es sei denn natürlich, sie können eine der neuen Funktionen nicht abwarten. Jenen sei gesagt, dass Apple alles Gute beibehalten und einige nette Verbesserungen vorgenommen hat. Also eher AirPods 1.5 als 2. Das ist aus Sicht jener, die die erste Generation schon wertschätzten, gut zu hören.

 

Über die neuen AirPods haben wir auch in Apfelfunk 164 gesprochen:

Belkin und die sichere Bank

Bangen und Zittern, ob der Akku vom iPhone durchhält? Dann lieber in eine Powerbank investieren. Wir haben ein aktuelles Modell von Belkin getestet.

Es gibt zwei Dinge, die Smartphone-Besitzer am meisten wurmen: Die Größe des Bildschirms und das Durchhaltevermögen der Batterie.

Die Sache mit dem Display ist nur durch einen Neukauf lösbar. Die perfekte Mischung aus Kompaktheit und großem Bildschirm ist eine Streitfrage, die wohl selbst mit den faltbaren Displays nicht letztgültig beantwortet werden kann.

Damit verknüpft ist das Thema Akku. Denn möglichst dünne und kompakte Geräte mit großem Bildschirm benötigen viel Strom. Die Akkus fallen dadurch kleiner aus und trotz aller Weiterentwicklungen in der Batterientechnologie und beim Stromsparen halten Smartphones bei regem Gebrauch bestenfalls einen Tag durch. Vielnutzer wären froh, wenn sie selbst das erreichen würden.

Anders als beim Display gibt es für das Problem der Energiespeicherung aber eine Lösung oder zumindest einen Kompromiss. Er nennt sich Powerbank oder Battery Pack, ist preislich gar nicht so teuer und modular. Das heißt: Wer den Extra-Strom benötigt, nimmt in Kauf, dass das Gerät dicker oder das Gepäck schwerer wird. Wer ihn nicht benötigt, genießt weiter alle Vorteile der Kompaktheit.

Powerbanks: Belkin Boostcharge Powerbank 10K

Leuchtdioden signalisieren den Ladestand
Leuchtdioden signalisieren den Ladestand

Hinter dem gewaltigen Namen der Powerbank von Belkin verbirgt sich auch ein auf den ersten Blick gewaltiges Gerät zum stattlichen Preis von knapp 70 Euro. Aber die Boostcharge Powerbank 10K hat dafür auch einiges zu bieten, was den Preis rechtfertigt.

Da wäre zunächst einmal die Kapazität. 10.000 Milliamperestunden (mAh) entsprechen laut Herstellerrechnung rund 70 Stunden Mehrnutzung des iPhones, also knapp drei Tage. Die Powerbank ist damit nicht nur Retter am Tag, sondern je nach Bedarf auch für Reisen oder bei Übernachtungen ohne Steckdosen. Benutzer müssen sich da nicht so schnell einen Kopf darüber machen, ob ihr “Reservetank” noch gefüllt ist. Status-LEDs signalisieren zudem per Knopfdruck, wie es um den Ladestand bestellt ist.

Interessant wird die Kapazität aber für die meisten wohl vor allem im Kontext mehrerer Geräte sein. An die zwei USB-Anschlüsse mit 12 W und 5 W lassen sich zum Beispiel iPhone und iPad gleichzeitig anschließen. Das eine wird dabei sogar schnell geladen, so wie die Powerbank selbst. Praktisch ist hierbei, dass auch zum Aufladen der Powerbank ein Lightning-Kabel verwendet wird: Entweder das mitgelieferte oder ein eigenes. DIes scheuen viele Hersteller, vermutlich wegen der Lizenzkosten, was zur Folge hat, dass die Nutzer ein microUSB-Kabel mitführen müssen.

In punkto Aussehen und Haptik nimmt es die 240 Gramm schwere und 15 mal 7 Zentimeter große, 2 Zentimeter dicke Powerbank locker mit einem Max-Modell des iPhones auf. Der weiße Kunststoff mit seinen runden Ecken ist durchaus ein Handschmeichler, wenngleich natürlich der Werkstoff etwas zum iPhone abfällt – aber eben auch nicht so kratzempfindlich ist. Ein großer Vorteil: Die Powerbank kann auf den Apple-Ladedocks aufgesteckt werden – dies ist nützlich beim Aufladen.

Gepaart mit den erweiterten Sicherheitsfunktionen, die im Falle einer Überhitzung abschalten, sowie dem Garantie-Versprechen Belkins bei Schäden ist diese Powerbank zwar eine vergleichsweise hohe, aber lohnenswerte Investition für alle, die der Energiedurst plagt.

Zwei USB-Anschlüsse (zum Anschließen von Ladekabeln) und ein Lightning-Anschluss (zum Aufladen der Powerbank)

 

Fazit: Wer ständig ein Energieproblem hat, ist mit der fest angeschnallten Lösung, dem Smart Battery Pack  von Apple, besser bedient. Sie ist direkt in die Betriebssystem integriert, es gibt kein  Kabel und man verlegt sie nicht so schnell. Der Charme der Powerbank ist hingegen, dass man sich ihrer schnell entledigen kann, sie noch weitere Geräte speisen kann und sie der Ästhetik des Geräts nicht schadet.

In jedem Fall lohnt es sich, etwas mehr Geld für eine Lösung in die Hand zu nehmen, wenn der Extra-Saft häufiger benötigt wird. Die getestete Lösung punktet durch ein hohes Maß an Sicherheit und Komfort. Abzuraten ist von Billig-Lösungen ohne Prüfzeichen. Hier besteht im schlimmsten Falle sogar Brandgefahr.

 

Über diese Powerbank und das Apple Smart Battery Pack sprechen wir auch in Folge 158 des Apfelfunks:

ARKit 2 - Foto: Apple

Note 1 für Apples Lernprozess

Vor einem Jahr startete Apple eine Bildungsoffensive. Seither ist einiges hinzugekommen. Die Botschaft lautet: Das iPad kann mehr. Und Eltern will Apple im technologischen Zeitalter unterstützen. Aber natürlich geht es auch um die Kunden von morgen.

Der Holztisch vor uns hat ein Loch. Und aus diesem Loch krabbelt die Raupe Nimmersatt und robbt hin zum Apfelbaum mit den großen saftigen Äpfeln. Dass gerade der IT-Konzern Apple mit seinem ikonisch angebissenen Apfel im Logo diese App als schönes Beispiel im App Store featured, ist durchaus erheiternd. Augmented-Reality nennt sich die zugrunde liegende Technologie, die über den Umweg der iPad-Kamera eine Verquickung aus realer und Kinderbuch-Welt auf den großen Tablet-Bildschirm zaubert.  Mit dem iPad vor den ausgestreckten Händen kann sich der Nutzer dieses Szenario aus allen Blickwinkeln ansehen und durch Antippen die Geschichte beeinflussen. Eine Demo der technischen Möglichkeiten. Vor allem aber geht es dem Hersteller aus Kalifornien darum, zu  zeigen, dass das iPad ein Gerät ist, das weit mehr kann, als sich darauf nur Dinge anzuschauen.

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Kurz und gut? Kurzbefehle (Shortcuts) unter iOS

Wann und wofür sich der Einsatz lohnt. Und warum die App für viele keine Rolle spielen dürfte.

Die Kurzbefehle-App (im Original: Shortcuts) ist für Apples Verhältnisse gleich doppelt ungewöhnlich: Zum einen handelt es sich um dn Einkauf einer Dritt-App, die Apple entgegen sonstiger Gewohnheiten nicht verschwinden ließ. Normalerweise werden solche Apps bzw. die Entwicklerfirmen erworben, um die Funktionen in die eigene Software zu integrieren oder aber das Know-How einzukaufen. Um die Apps selbst geht es fast nie. Hier schon. Das andere Ungewöhnliche ist, dass Shortcuts dabei zugleich eine vergleichsweise komplexe Anwendung ist. Wohl deshalb hat Apple entschieden, sie nicht in das Betriebssystem zu integrieren, sondern unter neuem Namen separat anzubieten. Trotzdem: Apple ist ein Hersteller, der die Massen anspricht. Dass gerade im Zusammenhang mit iOS etwas lanciert wird, das etwas Einarbeitung erfordert, ist bemerkenswert. Continue Reading